Irland und der Wunsch nach Freiheit

Irland und Freiheit

Titelbild: eigene Aufnahme

Irland ist das Land der Freiheit! Es hat schon immer eine besondere Faszination auf mich ausgeübt. Als Jugendliche hab ich die Bücher “Vom Winde verweht” und “Die Dornenvögel” verschlungen. Dort geht es um die Nachkommen von irischen Auswanderern. Diese hatten irgendwann alles hinter sich gelassen und sind ins große Abenteuer “Amerika” oder “Australien” gestartet. Auch in einem meiner Lieblingsbücher “Die Asche meiner Mutter” geht es um einen irischen Jungen, der am Schluss vor Armut und Hungersnot nach Amerika auswandert, um dort sein Glück zu finden.

Geschichten von Menschen, die alles hinter sich lassen und in der Fremde nochmal neu beginnen, haben mich schon immer fasziniert. Auch die jüngere politische Geschichte Irlands bietet zahlreiche Stories dieser Art. Geschichten von Mut, Kampf und dem Streben nach Freiheit.

Freiheit von (m)einer unliebsamen Arbeit

Warum ich Dir das alles erzähle, fragst Du? Nun, wenn man möchte, kann man hier eine klitzekleine Analogie zur Arbeitswelt konstruieren. Muss man aber nicht. (Zumal die Situationen in ihrer Tragweite wirklich nicht vergleichbar sind.)

Ich hab diese Analogie vor ein paar Monaten allerdings durchaus so konstruiert. Gerade erst von der “Knechtschaft” befreit – wenn auch unfreiwillig – wollte ich endlich das Land, in dem Freiheit solch eine große Rolle spielt, endlich kennen lernen.

Und trunken vor Pathos fuhr ich mit meinem Freund im VW-Bus nach Irland. Völlig ohne Plan und Reiseroute fuhren wir einfach mit der Fähre rüber und fuhren drauf los. (Wer hier eine klitzekleine Analogie zum Sprung in die Selbstständigkeit konstruieren möchte, darf das gerne tun.)

Da dies kein Reiseblog ist, wird dies auch kein Reisebericht. Aber lass Dir gesagt sein: Irland ist eine Reise wert! (Scrolle durch die Bilder)

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Wirklich überall hatte ich dieses starke Gefühl von Freiheit. Egal ob auf einem Campingplatz oder auf dem Gipfel eines Berges.

Freiheit und Spiritualität

Ein weiteres Thema, welches mich auf meiner Reise stark beschäftigt hat und welches in Irland eine sehr große Rolle spielt, ist die Spiritualität. Ich meine damit jedoch nicht die Religion, im Sinne von Katholizismus oder Protestantismus, sondern das Geistige, das Transzendente, das Magische, das Mystische.

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Ganz Irland ist wie unter einem magischen Schleier und ich hatte ständig das Gefühl, jederzeit durch ein Tor in eine andere Welt gelangen zu können. Überall finden sich Geschichten von Feen, Elfen, Trollen, weißen Frauen, verwunschenen Seen, versunkenen Schlössern u.v.m. Und man kann Steinkreise, Burgen und beeindruckende frühsteinzeitliche Höhlengräber besichten. Die Phantasie wird angeregt, wenn man sich vorstellt, welche Zeremonien und Rituale dort wohl stattgefunden haben. Kurz: Das Gefühl ist unbeschreiblich!

Mein Wunsch: Freiheit und Seele für mein Leben

Im Laufe der Reise kristallisierten sich nach und nach zwei Gedanken heraus und am Ende der Reise war es ganz klar:

  • Ich möchte frei sein: Ich möchte sein dürfen, wer ich bin und das tun, was ich liebe.
  • Ich wünsche mir, dass Seele, Geist und Spiritualität einen höheren Stellenwert in meinem Leben haben als bisher.

Wie das genau aussehen könnte und ob das unbedingt mit einem Beruf zu tun haben muss, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Aber die Grundwerte waren festgelegt.

 

Dieser Blogbeitrag erschien urprünglich am 15. Oktober 2016 auf meinem ehemaligen Blog “Krone-richten”. 

Bilder: eigene Aufnahmen

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