Monat 2: Die Sache mit der Sichtbarkeit – Selbstzweifel trotz Erfolg (Rückblick Februar 2017)

Selbstzweifel

Titelbild: johnhain auf pixabay.com

Der Februar war mental wirklich anstrengend. Ich habe nämlich begonnen sichtbar zu werden – und das fällt mir gar nicht so einfach…

Ich weiß, im Januar hab ich noch gesagt, ich muss nicht perfekt sein, um mich zeigen zu können – aber eigentlich wäre ich ziemlich gerne perfekt.

Wenn ich all die perfekten Webseiten und Social Media Profile sehe, fühle ich mich wie das hässliche Entlein, wie die arme Cousine vom Land, die zu Besuch in der Villa ihrer reichen Tante ist und in ihren alten abgetragenen Kleidern eher Mitleid hervorruft.

Alle anderen sind toll, selbstbewusst und erfolgreich. Und ich?

Ich versuche den Spagat zwischen Unternehmerin sein und meine Selbstzweifel in Schach zu halten.

Tatsächlich hab ich im Februar drei Angebote an potenzielle Kunden geschickt. Ich habe Kennenlerngespräche geführt und habe mich dabei offenbar gar nicht so blöd angestellt. Im Februar hab ich zwei weitere Kunden gewonnen, darunter auch ein ziemlich großer Auftrag.

Und trotzdem nagen die Selbstzweifel an mir und ich möchte laut rufen: „Stopp! Ich bin noch nicht so weit. Lasst mir bitte noch Zeit!“

Seltsam, oder? Andere werden durch Erfolg beflügelt. Und ich? Ich möchte am liebsten in mein Schneckenhaus zurück kriechen.

Trotz der Selbstzweifel beschließe ich, meine Komfortzone zu verlassen und das Thema Sichtbarkeit anzugehen. 

Was hab ich gemacht im Februar?

  • Ich hab meinen Instagram Account eröffnet.
  • Ich war auf einem lokalen Netzwerktreffen, was wider erwarten sogar richtig Spaß gemacht hat.
  • Ich startete mit der Arbeit an meiner Webseite und kommuniziere öffentlich als Launch-Datum den 1.3.

Es gibt jetzt kein zurück mehr!

Meine Learnings im Februar

  • Ich kann durchaus Erfolg haben und gleichzeitig Selbstzweifel.
  • Ich kann mich aber trotz der Selbstzweifel dazu überwinden, meine Komfortzone zu verlassen.
  • Ich kann besser netzwerken als ich dachte.
  • Zurück gehen ist keine Option.

 

Anm.: Dieser Text erschien ursprünglich am 5. März 2017 auf meinem ehemaligen Blog „Krone-richten“.