Monat 1: Meine Businessgründung ist vollbracht! (Rückblick Januar 2017)

Rückblick Januar 2017

Titelbild: eigene Aufnahme

Da dies mein erster Monat als offiziell Selbstständige war, starte ich hiermit eine neue Blogreihe. Ich möchte Dir gerne jeden Monat einen Einblick geben, was bei mir so passiert ist. Vielleicht kann ich Dir auf diese Weise Mut machen oder Dir vielleicht auch einfach nur das Gefühl geben, dass Du nicht alleine bist und dass es Höhen und Tiefen geben kann. (davon gehe ich zumindest aus ;)) Am Ende jeden Artikels gibt es einen Überblick über die Ereignisse in meinem Leben und meine Learnings daraus.

Unperfekte Businessgründung

Oh mein Gott! Ich habe mich tatsächlich selbstständig gemacht. Ich kann es selbst noch gar nicht glauben.

Immer wieder linse ich auf meinen Gewerbeschein und muss mich vergewissern, dass er echt ist. Ja, ich habe jetzt tatsächlich eine Firma!

Und noch etwas: Mein Gründungszuschuss wurde genehmigt. Stolz wie Oskar denke ich zurück an den Tag in der IHK, als mir mein Berater die Tragfähigkeitsbescheinigung überreichte mit den Worten:

“Wir bekommen selten so gute Businesspläne vorgelegt.” 

gewerbeschein_im_schnee

Ich bin wieder da! Tschakka!

Ich denke an die Kränkungen während der letzen Wochen meiner Festanstellung und wie sehr mein Selbstwert demontiert war. Ich erinnere mich an das Gefühl der Hoffnungslosigkeit in der Gegenwart und der Angst vor der Zukunft.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich etwas wirklich Existenzielles selbst in die Hand genommen.

Ich bin eine Macherin! Ich bin tatsächlich gesprungen!

Übrigens ist alles an meinem neuen Business unperfekt. Ich habe noch nicht einmal eine Webseite, lediglich eine Facebook-Seite habe ich angelegt. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Ich hab’s getan, nur das ist wichtig!

Das war mein erster Post auf meiner Facebook-Seite. :))

start_before_you_are_ready

Verrückt: Ich hab tatsächlich schon die erste Kundin, die mich über diese Facebook-Seite gefunden hat, gewonnen. Wahnsinn! So darf’s gerne weiter gehen!

Unternehmerin sein ist wie in den Schuhen meiner Mutter…

Innerlich fühle ich mich wie eine Königin, aber nach Außen bleibe ich lieber bescheiden.

“Ich versuch das jetzt halt mal”, sage ich fast entschuldigend, wenn mich jemand auf meine Entscheidung anspricht. Nur nicht übermütig werden. Ich hab Angst, dass mein Traum schneller wieder platzt, als ich gucken kann.

Im Grunde fühle ich mich wie in den Schuhen meiner Mutter.

Als Kind machte ich mir oft einen Spaß und schlüpfte in die hohen Schuhe meiner Mutter. Sie waren natürlich viel zu groß aber ich tapste trotzdem beherzt drauf los.

Ich fiel dabei immer wieder hin und immer wieder auf die selbe Stelle am Kinn. An der Stelle hab ich noch immer eine Narbe. Sie erinnert mich heute noch immer daran, wie ich nach dem ständigen Fallen immer wieder aufgestanden bin und trotzdem weitergemacht habe.

Wenn ich das als 3-jährige konnte, wieso hab ich diese Eigenschaft dann eigentlich verloren? Wie oft bin ich nach dem Fall einfach liegengeblieben?*

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese ganze Selbstständigkeit kein Spaziergang wird. Ich denke, es wird wohl eher eine Bergbesteigung. Aber ich gebe mir hier und heute das Versprechen, dass ich dieses Mal nicht liegen bleibe.

Wenn ich lese, was alles auf mich zukommt möchte ich am liebsten den Kopf in den Sand stecken: Buchhaltung, Steuern, Versicherung, Rechnungen, Aufträge schreiben und natürlich: Kunden gewinnen.

Lauter Erwachsenenkram, für den ich eigentlich gar nicht bereit bin! (Anm.: Haha, hab ich das wirklich mit über 40 geschrieben?!)

Und doch ist JETZT der richtige Zeitpunkt. Das kann ich deutlich spüren.

Ich schlüpfe in die viel zu großen Unternehmerinnen-Pumps und tappse in Richtung Berg…

Das ist im Januar 2017 alles passiert

  • Ich habe mein Gewerbe angemeldet und meinen Businessplan abgegeben.
  • Ich habe die Zusage für den Gründungszuschuss bekommen.
  • Ich habe meine Facebook-Seite erstellt und die ersten 150 Fans gewonnen. (Eine Webseite hab ich noch nicht.)
  • Ich habe mein erstes Kennenlerngespräch mit einer Kundin über Skype geführt. (Die mich über Facebook gefunden hat.)
  • Ich hab meine erste Kundin gewonnen (diese Kundin) :))

Meine Learnings

  • Ich bin gar nicht so ein Loser, wie ich mir immer einrede.
  • “Start before you’re ready” / “Einfach machen” sind die besten Tipps für den ersten Schritt.
  • Ich muss nicht perfekt sein, um mich zu zeigen.

*Edit: wenn ich es genau betrachte, bin ich eigentlich nie wirklich liegen geblieben… Es fühlte sich nur immer so an. 

Anm.: Dieser Blogartikel erschien ursprünglich am 2. Februar 2017 auf meinem ehemaligen Blog “Krone-richten”.

 

 

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